Samstag, 30. Januar 2016

Mangelernährung im Alter-Kann Moringa helfen?




Kann Moringa helfen?


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Mangelernährung im Alter


Mangelernährung (Malnutrition) bedeutet, dass dem Körper zu wenig Nährstoffe, also Kohlenhydrate, Fette, Eiweiße, Vitamine und/oder Mineralstoffe, zugeführt werden. Vor allem im Alter spielt Mangelernährung oft eine Rolle. Experten unterscheiden die quantitative und qualitative Mangelernährung:
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  • Quantitative (oder generelle) Mangelernährung: Es wird insgesamt zu wenig gegessen, sodass der Energiebedarf des Menschen nicht gedeckt wird und lebensnotwendige Nährstoffe fehlen.
  • Qualitative (oder spezifische) Mangelernährung: Durch eine unausgewogene (einseitige) Ernährung oder aufgrund einer Stoffwechselstörung werden bestimmte Nährstoffe in zu geringen Mengen aufgenommen.

Veränderter Nährstoffbedarf im Alter

Alte Menschen sind besonders anfällig für eine Mangelernährung, weil mit den fortschreitenden Lebensjahren der Appetit nachlässt und das Geschmacksempfinden sich verändert. Auch chronische Krankheiten, die im Alter häufiger auftreten, können eine Mangelernährung begünstigen. Die gängige Meinung, alte Menschen bräuchten generell weniger Nahrung, ist jedoch nicht richtig: Da mit zunehmendem Alter der Energiebedarf sinkt, benötigt der Körper weniger energieliefernde Nährstoffe wie Kohlenhydrate und Fette. Der Bedarf an Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen ist dagegen gleich hoch oder sogar höher als bei jüngeren Erwachsenen.

Folgen einer Mangelernährung

Eine mangelhafte Ernährung kann weitreichende Folgen haben. Das fängt bei Müdigkeit, Schwäche, Gewichtsverlust und vermehrter Infektanfälligkeit an und kann bis zur Störung wichtiger Organfunktionen sowie zum Tode führen.

Häufigkeit

Mangel- und Fehlernährung zählen zu den häufigsten und am wenigsten beachteten Erkrankungen bei alten Menschen. Experten schätzen, dass in der Altersgruppe 60 plus etwa jeder Zwölfte unter chronischer Mangelernährung leidet. Die Mehrzahl der Betroffenen lebt im eigenen Zuhause, der Rest in Altenpflegeheimen. Das Problem Mangelernährung im Alter wird sich durch die zunehmende Vergreisung der Gesellschaft weiter verschärfen, prophezeien Fachleute.


http://www.dsl-mangelernaehrung.de/


Mangelernährung im Alter

Mangel- und Unterernährung – wenn diese Begriffe fallen, denkt man meist an Menschen in so genannten Dritte-Welt-Ländern. Kaum jemand weiß, dass viele multimorbide geriatrische Patienten, die sich zu Hause selbst versorgen oder im Pflegeheim leben, untergewichtig oder krankhaft mangelernährt sind. Das heißt, ihr Körper wird nicht mehr ausreichend mit Energie, Eiweiß und lebensnotwendigen Nährstoffen versorgt. Nach einer Schätzung des Medizinischen Dienstes der Spitzenverbände der Krankenkassen (MDS) leidet nahezu jeder 12. der über 60-Jährigen in Deutschland unter chronischer Mangelernährung. Um diesen untragbaren Zustand zu beheben und zu verhindern, dass Mangelernährung für viele Menschen zu einem „Altersschicksal“ wird fordert die Deutsche Seniorenliga in einer gemeinsamen Initiative mit dem Max-Bürger-Institut für Altersforschung eine regelmäßige Überprüfung des Ernährungszustandes älterer Patienten sowie eine entsprechende Schulung des Pflegepersonals.

Mangelernährung im Alter - Alarmsignale und Maßnahmen
Deutsche Seniorenliga e. V. startet bundesweite Initiative mit kostenloser Informationsbroschüre 


Fehl- und Mangelernährung sind zu einer der häufigsten und am wenigsten beachteten Krankheiten im Alter geworden. Nach Schätzung des Medizinischen Dienstes der Spitzenverbände der Krankenkassen (MDS) leiden in Deutschland 1,6 Millionen der über 60-Jährigen unter chronischer Mangelernährung. Davon leben 1,3 Millionen zu Hause und 330.000 in Altenpflegeheimen. Im Rahmen der in Bonn von Deutscher Seniorenliga e.V. (DSL) und Pfrimmer Nutricia gestarteten bundesweiten Initiative werden Angehörige, Betreuende und Pflegekräfte nach-drücklich dazu aufgefordert, Hinweise auf Mangel- und Unterernährung ernst zu nehmen und notwendige Maßnahmen zur Verbesserung des Ernährungszustandes zu ergreifen. Die DSL hat hierzu die Broschüre „Mangelernährung im Alter“ mit umfassenden Informationen sowie einem Fragebogen zur Erhebung des individuellen Ernährungsstatus herausgegeben.




Mangel- und Fehlernährung im Alter:
Ein tabuisiertes Problem in der Pflege alter Menschen
Die Deutsche Seniorenliga warnt vor den gravierenden Folgen einer Mangel-ernährung bei älteren Menschen: Laut Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährungs-medizin wurden bei Qualitätsüberprüfungen stationärer Pflegeeinrichtungen und ambulanter Pflegedienste durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) deutliche Mängel in der Ernährungs- und Flüssigkeitsversorgung älterer Menschen festgestellt. Die Bilanz ist erschreckend: 41 Prozent der untersuchten Patienten in stationären Einrichtungen und 37 Prozent der untersuchten Patienten, die von ambulanten Pflegediensten betreut werden, bekommen nicht genug oder Ungeeignetes zu essen und zu trinken.








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