Samstag, 16. Januar 2016

0191-MTT-Moringa-Tragant-Topinambur-Telomere-Alterung- Zellverjüngung




MTT - Kapseln (8 Dosen)




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Astragalus & Telomerase


Hier ein wenig Hintergrund Informationen zur Telomerase, dem Enzym, welches "ewige Jugend" verspricht.
Dr. Elizabeth Blackburn von der Universität von Kalifornien in San Francisco entdeckte 1980 am Ende der Chromosomen des Wimperntierchens Tetrahymena die kurze DNA-Sequenz CCCCAA, die häufig wiederholt vorliegt und deren Funktion unbekannt war. In einem Experiment entdeckte sie zusammen mit dem Genetiker Dr. Jack Szostak, dass diese Wiederholungs-Sequenz DNA-Doppelstränge vor dem Abbau schützt: Szostak hatte zuvor festgestellt, dass lineare DNA im Innern von Hefezellen rasch degradiert wird. Setzte er jedoch die CCCCAA-Wiederholungs-Sequenz aus Tetrahymena an die Enden, blieb das DNA-Stück erhalten. Die Sequenz aus dem Wimperntierchen schützte also DNA in einem ganz anderen Organismus, nämlich der Hefe. Dies zeigte, dass der Schutzeffekt ein ganz grundlegendes Prinzip darstellen musste, das in fast allen Organismen vorkommt, von den Einzellern über die Pilze bis hin zu Pflanzen und Tieren, was sich später auch bestätigte. Dabei variiert die wiederholte Sequenz von Spezies zu Spezies. Bei allen Wirbeltieren unter anderem auch beim Menschen liegt die Sequenz TTAGGG etwa 3000 Mal wiederholt am Ende der Chromosomen vor.
Heute ist bekannt, wie der Schutzeffekt der Telomere zustande kommt. Die hoch repetitive Sequenz bildet Schleifen aus, an die sich spezifische telomerbindende Proteine heften. Eine solche Struktur deckt die Chromosomenenden ab und schützt sie vor dem enzymatischen Abbau. Ein weiteres Problem linearer DNA ist, dass sie sich bei jeder Zellteilung verkürzt. Dies resultiert aus der Arbeitsweise des für die Replikation verantwortlichen Enzyms DNA-Polymerase. Um mit der Replikation beginnen zu können, benötigt das Enzym eine Startsequenz, den sogenannten Primer. Dieser wird nach der Replikation wieder abgebaut, sodass am 5’-Ende eine Lücke entsteht. 1984 entdeckten Blackburn und ihre Doktorandin Carol Greider das Enzym, das diese Verkürzungen wieder ausgleicht, und nannten es Telomerase. Es handelt sich um eine Reverse-Transkriptase, die also RNA in DNA kopieren kann. Das Enzym enthält zusätzlich ein kleines RNA-Stück mit der CCCCAA-Sequenz, das es als Matrize benutzt, um die Lücke zu füllen.
Aktiv ist das Enzym allerdings bei Eukaryonten nur in der Embryonalentwicklung, in den Zellen der Keimbahn und Stammzellen. In normalen Körperzellen verkürzen sich die Telomere bei jeder Zellteilung ein Stück, bis sie eine kritische Größe erreicht haben, ab der dann der programmierte Zelltod (Apoptose) eingeleitet wird. Im Schrumpfen der Telomere sehen viele Forscher daher eine Art Mechanismus des Alterns, nicht nur für einzelne Zellen, sondern für den gesamten Organismus. Die Telomerase galt seitdem als »Jungbrunnen«-Enzym, das ewiges Leben versprechen könnte. Doch der Alterungsprozess ist sehr viel komplexer, als ihn auf den Mechanismus der Telomerverkürzung zu reduzieren. Das Altern durch das steigern der Telomerase-Aktivität aufzuhalten, ist beim Menschen kaum möglich, aber dem Leben einige Jahre hinzuzufügen, wie es bei niederen Organismen anscheinend funktioniert (siehe HIERIn neuem Fenster öffnen) scheint durchaus gegeben.
Dass eine (zu)stark erhöhte Telomerase-Aktivität in Körperzellen nicht in allen Fällen nützlich ist, zeigen Krebszellen: In vielen Tumoren ist das Enzym besonders aktiv, wodurch die Zellen sich unendlich oft teilen können, ohne ihre Telomere einzubüßen. Sie entgehen dadurch dem zellulären Alterungsprozess.
Genau hier liegt auch die mögliche Umkehr und Gefahr:
Bei Mäusen hat man durch stark erhöhte Gabe dieses Enzyms Krebs hervorgerufen!
Dies kann aber nur geschehen, wenn die Telomerase kozentriert und als Auszug gegeben wird. Derartige Präparate gibt es auf dem Markt.
Doch selbst wenn Menschen erhöhte Mengen vom natürlichem mongolischen Tragant zu sich nehmen, wurde dieses Phänomen nie beobachtet, im Gegenteil. Er wird in der TCM = traditionelle chinesische Medizin seit tausenden von Jahren eingetzt, um unkontrolliertes schnelles Zellwachstum einzudämmen.

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