Donnerstag, 31. März 2016

20 Dinge, die den Darm krank machen

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Üppige Mahlzeiten
Wer zu viel isst, schadet seinem Darm. Denn das Verdauen belastet den Magen, Übelkeit, Blähungen, Bauchschmerzen oder Erbrechen können die Folge sein.
Zu schnell essen
Auch zu schnelles Essen tut dem Magen-Darmtrakt nicht gut. Wer schlingt, riskiert, einen Blähbauch. Der Grund: Schnellesser schlucken mehr Luft, was ein Aufblähen des Magens zur Folge hat. Entweicht die Luft, können Blähungen oder Aufstoßen die Folge sein.

Einseitige Ernährung
Wenig Ballaststoffe, dafür viel Fett und Fleisch: Solch eine ungünstige Nahrungsauswahl macht der Darm träge. Denn die Ballaststoffe, die im Darm aufquellen und so die Darmbewegung anregen, fehlen. Mögliche Folgen: Verstopfung, Reizmagen oder Gallensteine - auch das Risiko für Darmkrebs steigt.

Kohl, Zwiebeln, Hülsenfrüchte
Nach dem Verzehr bestimmter Lebensmittel drohen Blähungen. Dazu gehören zum Beispiel Hülsenfrüchte wie Erbsen oder Bohnen: Sie enthalten unverdauliche Kohlenhydrate, die Blähungen auslösen können. Mit peinlichen Geräuschen muss auch rechnen, wer Kohl, Rohkost oder Knoblauch isst. Auch rohe Zwiebeln machen Beschwerden, da sie schwer verdauliche Schwefelöle enthalten.

Zucker und Weißbrot
Zucker und Weißbrot können das Wachstum von Darmpilzen begünstigen. Denn Zucker kann im Dickdarm nicht abgebaut und weiterverarbeitet werden. Gelangt er unverdaut in den Dickdarm, wird er von den Bakterien unter Bildung von Gasen abgebaut.

Kohlensäurehaltige Getränke
Egal ob Sprudelwasser, Cola, Limonade, Sekt oder Bier: Jedes kohlensäurehaltige Getränk kann Blähungen verursachen. Denn die Säure setzt im Magen Kohlendioxid frei. Dadurch sind im Körper mehr Gase enthalten, als er abbauen kann. Die Folge: Der Bauch bläht sich auf - mit den üblichen, peinlichen Folgen.

Trockenobst
Getrocknete Früchte enthalten viel Sorbitol. Der Süßstoff wird zudem in vielen Nahrungsmitteln als Zuckerersatz verwendet. Wer mehr als 20 Gramm am Tag zu sich nimmt, kann Durchfall, Blähungen oder Bauchschmerzen bekommen. Diese Menge kann zum Beispiel in 30 Gramm Diätkonfitüre stecken. Jedes Lebensmittel, das mehr als 10 Prozent Sorbit oder ähnlich wirkende Stoffe enthält, muss den Wortlaut "...kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken" tragen.

Nicht gründlich kauen
Gelangen zu große Nahrungsbrocken in den Magen, muss das Organ mehr arbeiten, um das Essen zu verdauen. Hinzu kommt, dass die Speisen im Darm von Darmbakterien statt vom Speichel zersetzt werden. Dabei können sich Gase bilden.

Schlafmangel
Relativ neu ist die Erkenntnis, dass Schlafmangel das Risiko für Darmkrebs erhöht. So haben Menschen, die im Durchschnitt weniger als sechs Stunden pro Nacht schlafen, deutlich häufiger Dickdarmpolypen als Personen, die sieben Stunden oder mehr schlafen, so der Berufsverband Deutscher Internisten unter Berufung auf eine aktuelle Studie. Dickdarmpolypen sind gutartige Wucherungen, die sich zu bösartigen Tumoren entwickeln können.

Übergewicht
Übergewicht erhöht das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Bei Frauen sollte der Bauchumfang deshalb unter 88 Zentimetern liegen, bei Männern unter 102 Zentimetern, empfehlen Ärzte. Wer zu viel wiegt, leidet außerdem öfter unter Gallensteinen.

Alkohol
Zu viel Alkohol schadet der Bauchspeicheldrüse und erhöht das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Frauen sollten maximal sieben Gläser Alkohol pro Woche trinken, Männer höchstens 14. Dabei entspricht ein Glas Alkohol einem 0,1-l-Glas Wein oder einem 0,2-l-Glas Bier.

Rauchen
Rauchen steigert die Wahrscheinlichkeit für Darmkrebs sowie für chronische Darmerkrankungen wie Morbus Crohn.

Medikamente
Antibiotika oder Diabetes-Präparate können als Nebenwirkung Blähungen oder Durchfall auslösen. Eisenpräparate, Schlafmittel oder Blutdrucksenker können zu Verstopfung führen. Wer nach der Medikamenteneinnahme aufstoßen muss, hat hat wahrscheinlich nicht genug Wasser getrunken. Die Einnahme der Pille erhöht das Gallenstein-Risiko.

Verdorbene Lebensmittel
Bakterien wie Staphylokokken und Salmonellen können Nahrungsmittel verunreinigen. Das Problem: Sie bilden Giftstoffe, die den Magen-Darm-Trakt angreifen. Schon wenige Stunden nach der Aufnahme zeigen diese Toxine ihre Wirkung. Verdorbene Speisen können außerdem einen Darmverschluss auslösen.



Stress

Ängste, Ärger im Beruf, Streit in der Partnerschaft - Stress kann im wahrsten Sinne des Wortes auf den Magen schlagen. Neben Übelkeit können ein Reizdarm, einen Magenschleimhautentzündung und wahrscheinlich auch chronische Darmerkrankungen die Folge sein.

Milch, Fruchtzucker, Getreide
Wer diese Lebensmittel nicht verträgt, hat meistens mit Magenschmerzen, Bauchkrämpfen, Übelkeit oder Durchfall zu kämpfen. Menschen, die keine Milchprodukte vertragen, leiden unter einer Lactoseintoleranz. Personen, die Beschwerden nach dem Verzehr von Obst, gemüse, Honig oder Zucker haben, leiden unter einer Fructoseintoleranz. Wer auf Getreideprodukte reagiert, hat ein Glutenunverträglickiet (Zöliakie).

Viren
05.11.2012, 12:37 Uhr
Jeden Winter trifft es Tausende Deutsche: Viren verursachen regelmäßig kleine bis mittlere Epidemien von Magen-Darm-Erkrankungen. Vor allem der Norovirus gilt als hochinfektiös. Schon zehn bis 100 einzelne Viren genügen, um sich anzustecken.

Das eigene Immunsystem
05.11.2012, 12:54 Uhr
Für einige chronische Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa sind die Ursachen noch nicht vollständig geklärt. Es gilt aber als gesichert, dass immunologische Faktoren eine Rolle spielen. Das heißt, das Immunsystem richtet sich gegen den eigenen Körper und löst Entzündungen im Darm aus.

Antibiotika
05.11.2012, 12:56 Uhr
Antibiotika verändern die natürliche Darmflora. Dadurch kann es zu weichem Stuhlgang oder Durchfall kommen.

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