Donnerstag, 10. August 2017

Wie funktioniert eigentlich richtige Intimhygiene?

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/frau-doktor/intimhygiene-richtig-gemacht-erhalte-die-biobarriere-15137545.html

TwinOxide-Wasser ist eine gute Lösung! Noch besser ist die Kombination von 5D-Wasser mit TwinOxide-Wasser!


Wie funktioniert eigentlich richtige Intimhygiene?


Dass Hygiene im Intimbereich besonders wichtig ist, steht außer Frage. Doch wie genau erzielt man eigentlich einen angenehmen Geruch und geht Infektionskrankheiten aus dem Weg?

47853183

m diese Frage zu beantworten, müssen wir uns in unseren Intimbereich vorwagen. Bereits in der Pubertät aktivieren die Geschlechtshormone unsere Duftdrüsen dort. So zeigen wir der Umwelt, dass wir nun potentielle Geschlechtspartner sind. Unser erotisches Duftmarketing lockt aber nur den an, der zu einem passt, denn unser körpereigener Geruch informiert über unser Immunsystem, unsere Blutgruppe und unsere genetische Ausstattung. Wenn man sich gegenseitig gut riechen kann, auch im Intimbereich, dann heißt das, es könnte klappen mit der Liebe und gesunden Nachkommen. Ein effektiver Duftverstärker ist dabei unser Schamhaar, weil es unser Körperparfüm aufnimmt und zerstäubt. Gleichzeitig wirkt es als Klimaanlage für unsere Körperfalten, in denen es andernfalls muffig, schwitzig und feucht wäre. Man könnte auch sagen, Schamhaare sind so eine Art natürlicher Baumwollschlüpfer, der Luft an intime Stellen lässt und verhindert, dass die sensible Haut dort durch Schweißansammlungen aufgeweicht wird.
Mehr zum Thema
Was aber hat das mit Bakterien zu tun? Um das zu verstehen, muss man wissen: Auf unserer Haut leben Milliarden Bakterien. Sie leben von unserem Schweiß, den Sekreten der Duftdrüsen und verschiedenen Bestandteilen der Haut und benötigen unseren Säureschutzmantel, der etwa einen pH-Wert von 5 hat. Im Intimbereich dagegen sorgen die Duftdrüsen für etwas weniger saure Stimmung, das heißt, das Milieu ist stärker alkalisch und führt dazu, dass sich hier in dunkel-schwüler Umgebung andere Bakterien wohl fühlen, als zum Beispiel auf unserem gut beleuchteten und trockenen Handrücken. Deshalb auch die besondere Intimnote, die Romantiker gern als den Duft der Liebe bezeichnen. Einige Nichtromantiker versuchen durch häufiges Duschen und Seifen den Geruch zu verändern. Doch vergeblich! Nach jedem Waschen ist das alte Aroma schnell wieder da, denn die Duftdrüsen und unsere Bakterienflora liefern unaufhörlich Nachschub.
Schwitzige Slipeinlagen, Unterwäsche aus Synthetik und das Waschen mit alkalischen Seifen fördern unangenehme Gerüche. Seife zerstört nämlich den Säureschutzmantel. Der pH-Wert unserer Haut steigt von 5 auf 9 bis 10, und das bis zu acht Stunden lang. In dieser Zeit liegen unsere säureliebenden Türsteherbakterien k.o. am Boden, und unerwünschte Erreger vermehren sich. Sie fördern Infekte und üblen Körpergeruch: Deshalb gilt auch im Intimbereich: Wer zu viel seift, der stinkt! Besser nur mit klarem Wasser oder in den Leisten mit einer milden sauren Waschsubstanz reinigen.

Unangenehmer Geruch kommt selten allein

Doch nicht nur der äußere Intimbereich hat seinen eigenen Geruch, auch die Schleimhaut duftet, und das naturgemäß recht zart. Wenn es hier ungewöhnlich riecht, kann das ein Zeichen für ein ernsthaftes Problem sein, ein Problem, das bei beiden Geschlechtern auftreten kann und das nichts mit mangelnder Hygiene zu tun haben muss. Es könnten sexuell übertragbare Erkrankungen dahinterstecken, manchmal ganz ohne weitere erkennbare Beschwerden wie Ausfluss oder Brennen.
30501429

Leiden Frauen unter einem unangenehmen Geruch aus ihrer Vagina, dann kommt der nur selten allein. Oft gibt es weitere Beschwerden. Hier muss zunächst ein Infekt ausgeschlossen und, wenn vorhanden, behandelt werden. Immerhin 30 Prozent aller Frauen im fortpflanzungsfähigen Alter werden immer wieder von Fischgeruch, einem Pieken und gräulichem Ausfluss heimgesucht, ohne dass sie eine klassische sexuell übertragbare Erkrankung haben. Sie leiden unter einer bakteriellen Vaginose.
Ein Zustand, der sehr belastend sein kann und besonders dann auftritt, wenn die Vagina Kontakt mit Sperma oder Menstruationsblut hatte. Die Ursache: Beide Flüssigkeiten liefern eine große Menge abbaubares Eiweiß und heben den sauren Vagina-pH-Wert von rund 4 auf über 4,5 an. Man geht von einer Immunstörung der Vagina mit einer Verschiebung der natürlichen Vaginalflora aus. Ist der pH-Wert der Schleimhaut zu hoch, vermehren sich die falschen Erreger. Sie bauen Eiweiß ab und bilden Verwesungsstoffe, die für den fischigen Geruch zuständig sind. Einer dieser Stoffe heiß Cadaverin – der Name sagt alles.
Sagen Sie mal: Hygiene im Intimbereich: Wie macht man’s richtig?

Waschungen mit  TwinOxide-Chlordioxidwasser sind nützlich, da dieses Wasser sowohl im basischen als auch im sauren Bereich gegen die Keime wirken kann. Das trifft auf die Frau und den Mann zu .
Für das gesunde saure Vagina-Milieu sorgt eine große Gruppe von Milchsäurebakterien (Laktobazillen), die Döderleinbakterien. Sie reichern bis zu 18 Milligramm Milchsäure in der Vagina an. Sie stellen aber auch H2O2 (Wasserstoff-Peroxid) her und eine Art natürliche Antibiotika, die Bakteriozine. So entsteht ein saures Milieu, das für auf welchem Weg auch immer eingeschleppte Infektionserreger toxisch wirkt und sie effektiv wegätzt. Sollten ein paar standhafte Keime diesen Säureangriff überstehen, errichten schützende Laktobazillen an der Vaginawand eine Biobarriere. So kann sich kein böser Erreger dort festsetzen.

Sie würden Ihren Mund auch nicht mit Seife oder Duschgel auswaschen

Neben den lieben Laktobazillen findet man auch in einer gesunden Vagina ein paar wenige potentiell krank machende Bakterien und Hefepilze, die von der Haut oder aus dem Darm kommen. Doch erst wenn die Abwehrkräfte samt Döderleins geschwächt werden, können sie wirklich Schaden anrichten. Das passiert zum Beispiel bei Vaginalspülungen mit Wasser, da Wasser mit dem pH-Wert 7 viel zu alkalisch für den Vaginalschlauch ist. Die Vagina ist ein selbstreinigendes System und schafft alles allein. Daher sollte man nur die äußere Schleimhaut mit warmem Wasser und ohne Waschzusätze reinigen, denn Sie würden ja auch Ihren Mund nicht mit Seife oder Duschgel auswaschen. Das Gleiche gilt übrigens auch für den Penis und besonders die Vorhaut des Mannes.
 von YAEL ADLER





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen